Haltung bewahren und dynamisch bleiben

Ein Golfer benötigt eine Kombination aus richtiger Körperhaltung, Gleichgewicht, Flexibilität und Rotationskraft,
um eine optimale Leistung zu erbringen.

Während des Abschlags gibt es viele kontralaterale Unterschiede in Bezug auf die Gewichtsverteilung und den kinematischen Ablauf. Daher muss ein Spieler in der Lage sein, sich selbst ausreichend zu stabilisieren, um das Gleichgewicht zu halten und kraftvolle, aber kontrollierte Bewegungen über 18 Löcher hinweg ausführen zu können.

Es liegt auf der Hand, dass die Rumpfmuskulatur während einer Rotationsbewegung zum Einsatz kommt. Sie überträgt Kraft vom Unter- in den Oberkörper und umgekehrt, stabilisiert die Wirbelsäule und beeinflusst in hohem Masse das Gleichgewicht. Golfer mit einem insta­bilen Rumpf sind verletzungsanfällig und haben grössere Probleme, einen korrekten Schwung auszuführen.

Das heisst aber nicht, dass du ab sofort 100 Sit-ups pro Tag machen musst. Im Gegenteil: Grosse Muskelmassen schränken dich in deiner Bewegung eher ein, deshalb solltest du viel mehr darauf achten, dass sich deine Muskulatur gleichmässig verteilt und optimal arbeitet. Auch Flexibilität und Beweglichkeit sind wichtige Faktoren:

Die Muskeln sind mit den Gelenken verbunden, was wie­derum die Mobilisierung bestimmt. Wenn bestimmte Muskeln angespannt sind, sei es kumulativ oder einzeln, schränkt dies den Bewegungsumfang ein. Bereits geringfügige Einschränkungen führen zu motorischen Kompensationen, die zu schmerzhaften Gelenkentzündungen oder sogar -verletzungen, vorzeitiger Ermüdung und Leistungseinbussen beitragen.

Myofasziale Entspannung durch Selbstmassage (self-myofascial release SMR) hat sich in der Fitnessbranche als sicherer und vorteilhafter Bestandteil eines abge­rundeten Fitnessprogramms durchgesetzt. Sie ist gut für Muskeln, die durch sich wiederholende Bewegungen (z.B. den Golfschwung) zu Überaktivität neigen. Diese Muskeln sind angespannt, überreizt und wenig flexibel.

Wenn zum Beispiel ein Golfer verspannte Hüftbeuger hat, kann er sich nicht flüssig drehen. Die Körpermitte versucht, dies zu kompensieren, wodurch die Lendenwirbelsäule stärker beansprucht wird, was in der Regel zu Beschwerden im unteren Rückenbereich führt.

Regelmässiges Training unterstützt dich dabei, solchen Verletzungen vorzubeugen. Dabei helfen dir ein paar Tools: Mit dem Foam Roller baust du SMR ganz einfach in deine Aufwärm- und Cool-down-Routine ein. Mit Dumbbells und Elastic Bands kannst du eine endlose Anzahl an Kräftigungs- und Stretchingübungen durchführen, die deinen ganzen Körper trainieren. Und du kannst auch ganz nebenbei etwas für deine Fitness tun: Wenn du auf dem Wellness Ball Active Sitting sitzt, macht dein Rücken automatisch eine Reihe von Mikrobewegungen, die deine Rumpfmuskulatur stärken. Ausserdem kannst du mit dem QR-Code auf Übungsvideos für den Rücken zugreifen.

In der Technogym-App findest du übrigens sogar ein paar golfspezifische Programme, mit denen du deinen Schwung verbessern, deine Ausdauer steigern, oder allgemein fitter werden kannst. Oder du lässt dir von mir dein ganz persönliches Trainingsprogramm erstellen, indem du mir sagst, wie dein allgemeiner Fitnesszustand ist, welches Ziel du gerne erreichen möchtest und über welche Tools du verfügst.

Beitragsbild: Kinesis Personal

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