Ganz oder gar nicht

Als Proette hat Rachel Rossel einen exklusiven, aber steinigen Weg gewählt. Gegen das Vorurteil, dass sie an schönen Orten «ein bisschen golfen geht», muss sie sich trotzdem wehren.

Die Sonne lacht, als hätte sie es gewusst. Trübes Wetter – so wie beim Fotoshooting Anfang März im Golfclub Interlaken-Unterseen – würde schlecht zu Rachel Rossel passen, die gut gelaunt zu unserem Treffen in Zürich erscheint. Positiv, offen, voller Energie – das sind Attribute, die in Medienberichten über die Berner Oberländerin oft verwendet werden. Nicht zu vergessen: talentiert. Denn die 27-Jährige ist eine der besten Schweizer Golferinnen, eine der wenigen Frauen, die den Sport zu ihrem Beruf machen konnten. «Golf zu spielen ist mein absoluter Traumjob. Ich liebe es, draussen auf dem Golfplatz zu stehen, denn jeder Course ist anders. Und ich mag die Herausforderung. Ich bin sehr ehrgeizig», sagt sie über sich.

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Beiträge Ausgabe 3-21